LiebestippsSex in der Partnerschaft ist ein sensibles Thema, vor allem dann, wenn er nicht ganz so gut klappt, wie es sich die Beteiligten vorstellen. Die Probleme können dabei verschiedene Ursachen haben, am Mann oder an der Frau liegen. Oft sind diese Probleme psychologischer Natur. Ängste sind dabei einer der Hauptgründe – sie führen dazu, dass Sex entweder überhaupt kein Thema ist oder für einen oder beide Partner nicht zufriedenstellend ist.

Liebe und Sex gehören für viele Menschen in einer gesunden Partnerschaft einfach dazu. Und genau das ist oft ein Problem: Viele Beziehungen scheitern, weil der Sex nicht so „läuft“, wie erhofft. Unzufriedenheit, ausbleibende sexuelle Befriedigung und damit verbundene Frustration können nicht selten zu einer Trennung führen. Gesprochen wird darüber selten – obwohl dies eigentlich der erste Weg zur Besserung ist.

Warum bleibt befriedigender Sex aus?

Sexualität funktioniert am besten, wenn beide Partner sich voll und ganz fallen lassen und entspannen können. Ist das nicht der Fall, kommt es schnell zu Frust. Für beide Partner gilt es also zu ergründen, warum sie sich nicht hingeben können – liegt es an beruflichem Stress, Unzufriedenheit im Privaten, Geldproblemen? Bei Männern kann auch eine erektile Dysfunktion mit organischer Ursache vorliegen. All das können Gründe sein.

Beide Partner sollten sich ihre Gedanken dazu machen und erst dann ein Gespräch suchen, indem die Probleme besprochen werden. Ehrlichkeit währt am längsten – wenn also etwas stört, sollte dies auch auf einer verständnisvoll Ebene angesprochen werden.

Je nachdem, wo das Problem begründet ist, können entsprechende Maßnahmen umgesetzt werden. Das einleitende Gespräch ist die Basis, auf der alles aufbaut. Dabei kommt oft heraus, dass de Partnerschaft einfach „festgefahren“ ist – dafür gibt es allerdings Tipps und Tricks, die wieder zu mehr Spaß am Sex führen.

Tipp #1: Vorlieben preisgeben

In vielen Fällen traut sich ein Partner nicht zu sagen, was er beim Sex gerne ausprobieren möchte. Allerdings ist genau das ein Fehler: Wer sich nicht traut offen zu sagen, was er sich wünscht, wird keine Erfüllung finden. Es sollte also „erlaubt“ seine Wünsche zu äußern – ob diese dann umgesetzt werden, hängt dann natürlich vom Partner beziehungsweise von der Partnerin ab.

Tipp #2: Das Vorspiel „optimieren“

Vor allem Männer neigen dazu, Sex nur als Weg zur Befriedigung anzusehen. Auch einige Frauen sehen das ähnlich. Für genauso viele Männer und Frauen ist Sex jedoch eine sehr gefühlvolle Angelegenheit. Dem Vorspiel sollte deshalb ebenso viel Zeit und Aufmerksamkeit gewidmet werden, wie dem eigentlichen Akt, denn es steigert die Vorfreude und die Lust und kann demnach dazu beitragen, den wieder mehr Gefühl ins Spiel zu bringen.

Tipp #3: Bloß nicht zu viel nachdenken

„Don’t overthink“ – diese Devise gilt beim Sex in der Partnerschaft ganz besonders. Wer sich zu viele Gedanken macht, beispielsweise darüber, ob man sein Gegenüber mit dem was man tut befriedigen kann, könnte soweit gehen, dass der Spaß verloren geht. Sex ist dann nur noch Stress – vor allem für Männer ein Problem, denn nicht selten führen genau solche Ängste zu einer ernsten Erektionsstörung.

Liebevoller Sex ist in vielen Partnerschaften kein Problem – in genauso vielen Beziehungen herrscht jedoch Frust. Wer jedoch über die Probleme spricht und bereit ist, etwas für die Verbesserung zu tun, kann schnell wieder lernen, wie es wieder besser klappt und sich ganz und gar hingeben.