LiebeslebenSexualität ist ein wichtiger Faktor für das Wohlbefinden. Menschen mit einem guten Sexleben sind ausgeglichener und glücklicher – nicht nur aus psychologischer, sondern auch aus physischer Sicht, denn: Sex schüttet eine Vielzahl von Glückshormonen aus, die dazu beitragen, dass der Mensch sich besser fühlt. Im Gegenzug bedeutet das auch, dass ein unausgefülltes Sexleben zu Problemen führen kann. Selbst in Partnerschaften kann es dazu kommen, dass das Liebesleben auf der Strecke bleibt.

Wer wenig oder keinen Sex hat, fühlt sich oft so, als ob etwas fehlt. Kein Wunder, denn menschliche Nähe beziehungsweise Sexualität ist für viele Menschen etwas, das zum Leben und zur Liebe dazugehört. Doch nicht nur Singles müssen sich mit diesem Problem auseinandersetzen – auch in Partnerschaften kann es dazu kommen, dass Sexualität zum Streitthema wird. In den meisten Fällen hapert es jedoch nicht daran, dass die Liebe fehlt oder dass die Partner sich nicht zueinander hingezogen fühlen. Externe Faktoren werden zu echten Liebeskillern, die im schlimmsten Falle zur Trennung führen können.

Liebeskiller #1: beruflicher Stress

Stress wird in vielen Partnerschaften zu einem ernstzunehmenden Problem. Vor allem beruflich stark eingebundene Partner nehmen viel vom Arbeitsalltag mit nach Hause. Im schlimmsten Fall äußert sich dieser berufliche Stress dann auch im Liebesleben – vor allem bei Männern ein Problem, denn: Der Stress äußert sich oft darin, dass eine mentale Blockade entsteht. Eine Erektion kommt nicht zustande oder hält sich nicht lange genug.

Frust auf beiden Seiten ist vorprogrammiert, vor allem aufgrund der Tatsache, dass der Mann „eigentlich will, aber nicht kann“ – die Ursache dafür wird oft auf beiden Seiten in fehlender Zuneigung oder sonstigen Dingen gesucht, selten gesteht man sich ein, dass der Beruf schuld ist. Gespräche sind hier der erste Weg zur Besserung, denn nur wenn der Partner eingeweiht wird, kann das Problem geklärt werden.

Liebeskiller #2: Kinder

Kinder können ein Liebeskiller sein – auch wenn sich das ein wenig merkwürdig anhört, so kann es doch sein, dass ein Elternteil sich in seiner Mutter- oder Vaterrolle so sehr verliert, dass vergessen wird, dass man gleichzeitig auch ein Paar ist. Wer sich nur noch auf die Kinder konzentriert – die ohne Zweifel das Wichtigste sind – so kann es dazu kommen, dass die Liebe zwischen den Eheleuten oder Partnern auf der Strecke bleibt, denn oft fühl sich ein Partner vernachlässigt. Wird diese Problematik nicht angesprochen, bleibt sie auch in Zukunft bestehen – und spätestens, wenn die Kinder ausziehen, merkt man, dass man sich eigentlich nichts mehr zu sagen hat.

Liebeskiller #3: „Keine Zeit“

Das Argument „keine Zeit“ kann viele Gründe haben: Stress, Karriere, Kinder – es ist ein universaler Grund dafür, dass das Liebesleben nicht mehr so schön ist wie früher. Hier gilt es die Ursachen zu ergründen, denn Zeit findet sich im Grunde genommen immer. Eventuell ist es auch notwendig, sich die Zeit einfach zu nehmen, denn Sex in einer Partnerschaft ist nicht nur ein Weg zur Befriedigung, sondern auch Ausdruck von Liebe und Zuneigung.

Liebeskiller #4 organische Problemquellen

In manchen Fällen ist es möglich, dass die Probleme im Liebeleben auf organische Probleme zurückzuführen sind. Vor allem die sogenannte erektile Dysfunktion ist dabei ein absolut schwerwiegendes Problem. Hierbei handelt es sich um eine Fehlfunktion im Körper, die dem Mann verwehrt, eine Erektion aufzubauen und zu halten – Sex wird dadurch unmöglich. Zwar hat die sogenannte Impotenz oft psychologische Gründe, doch auch organische Ursachen können ausschlaggebend sein. Ein Besuch beim Arzt ist unbedingt erforderlich. Dort können die Ursachen ergründet und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden – ein effektiver Behandlungsweg ist beispielsweise die Einnahme von Potenzmitteln, wie Viagra, Cialis oder Levitra. Auch günstige Generika sind verfügbar, die dabei helfen, dass Liebesleben wieder in vollen Zügen genießen zu können.

Liebeskiller #5: Mangel an Zuneigung

Im Normalfall fühlt man sich in einer Partnerschaft zum Gegenüber hingezogen. Allerdings kann es vor allem in längeren Beziehungen dazu kommen, dass diese Zuneigung irgendwann aufhört zu existieren. Bemerkt wird dies schnell, doch oft gestehen die Partner dies nicht ein – Sex wird abgelehnt, was nur zu noch mehr Frust in der Partnerschaft führt. Wer die Gründe für die fehlende Zuneigung nicht klären kann, kann eine Beratungsstelle aufsuchen. Dort wird in vielen Fällen geholfen.

Diese fünf Liebeskiller sind eine häufige Ursache dafür, warum das Sexleben in einer Ehe oder Partnerschaft nicht mehr „funktioniert“. In vielen Fällen kann jedoch Abhilfe geschaffen werden, beispielsweise durch psychologische Behandlung oder, wenn nötig, durch die Einnahme von Medikamenten. Nichts tun, wäre in jedem Fall die schlechteste Alternative.