Erektile DysfunktionViagra ist lange nicht mehr das einzige effektive Potenzmittel, das Männer nutzen können, um die Symptome der erektilen Dysfunktion zu lindern. Neben Cialis, das vom US-amerikanischen Lilly Pharma entwickelt wurde, gibt es auch ein deutsches Pendant, das im Jahr 2003 erschien – die Rede ist von Levitra, das von Bayer Health Care stammt.

Levitra nutzt den Wirkstoff Vardenafil, das wie Sildenafil (Viagra) und Tadalafil (Cialis) zu den PDE-5-Hemmern gehört.

Erfolgreich ist Levitra vor allem aufgrund der hohen Erfolgsquote und des schnellen Wirkeintritts, der andere Potenzmittel weit in den Schatten stellt.

Entwicklung von Levitra

Levitra war das dritte Potenzmittel, das für den Markt zugelassen wurde, und hatte es anfangs schwer Patienten von sich zu überzeugen. Erste Erfolge feierte Levitra deshalb vor allem unter Männern, die zu den Non-Respondern bei der Einnahme von Cialis und Viagra gehörten, denn: Auch wenn der Levitra-Wirkstoff Vardenafil ebenfalls zu den PDE-5-Hemmern gehört, kann es durchaus eine Wirkung zeigen, auch wenn Sildenafil und Tadalafil unwirksam waren. Zusätzlich überzeugte die hohe Erfolgsquote von 83 Prozent viele weitere Patienten, sodass Vardenafil heute zu erfolgsreichsten Potenzmitteln gehört. In den ersten Jahren wurde das Präparat mit GlaxoSmithKline gemeinsam vermarkt –seit 2005 übernimmt Bayer Health Care die Vermarktung. Nur in den USA wird der Vertrieb weiterhin von GlaxoSmithKline durchgeführt.

Wirkung von Levitra

Der Wirkstoff Vardenafil gehört zur Gruppe der PDE-5-hemmern und ähnelt anderen verfügbaren Potenzmitteln in seiner Wirkung: Durch eine verbesserte Durchblutung des Penis (indem das PDE-5-Enzym gehemmt wird) kann der Patient häufigere und längere Erektionen erwarten. Vor allem für Männer mit erektiler Dysfunktion ein großer Erfolg. Kaufen können Patienten das Präparat wahlweise mit einer Dosierung von 5 Milligramm, 10 Milligramm oder 20 Milligramm – besonders der schnelle Wirkeintritt innerhalb von zehn Minuten macht Levitra heute so erfolgreich. Auch die lange Wirkdauer von bis zu zehn Stunden kann überzeugen – ebenso wie die Erfolgsquote von rund 83 Prozent.

Nebenwirkungen sind wenige zu beklagen – zu den häufigsten gehören Kopfschmerzen, Gesichtsrötungen, Schnupfen oder Verdauungsstörungen. Wichtig ist jedoch darauf zu achten, dass keine Nitrit-haltigen Medikamente oder gar die Droge namens Poppers eingenommen werden, da es sonst zu einem starken Blutdruck-Abfall kommen kann, der lebensgefährliche Ausmaße annehmen kann.

Levitra macht das Trio der erfolgreichsten Potenzmittel (gemeinsam mit Viagra und Cialis) komplett. Die hohe Erfolgsquote und der schnelle Wirkeintritt überzeugten bereits zahlreiche Patienten mit erektiler Dysfunktion – auch heute ist Levitra ein häufig verschriebenes Arzneimittel.