PeleImmer mehr Prominente versuchen auf das Problem der erektilen Dysfunktion aufmerksam zu machen, denn: Viele Männer schämen sich für ihre Erkrankung und gehen nicht zum Arzt. Dass jedoch fast jeder fünfte Mann von Erektionsstörungen betroffen ist, geht dabei komplett unter – ebenso, wie erfolgsversprechende Behandlungen, beispielsweise mit Potenzmitteln.

Die erektile Dysfunktion ist für viele Männer ein großes Problem. Vor allem der psychologische Faktor schränkt ungemein ein, denn: Die „Unfähigkeit“ eine Erektion aufzubauen und zu halten, bedeutet für viele Männer nicht männlich genug zu sein. Die Partnerin kann nicht befriedigt werden. Das nagt am Selbstbewusstsein, und zwar so stark, dass viele Betroffenen sich komplett aus ihrem sozialen Umfeld zurückziehen – viele Partnerschaften zerbrechen daran. Viele Männer schämen sich so sehr, dass sie nicht zum Arzt gehen. Dabei steht mit entsprechenden Potenzmitteln ein Ausweg bereit.

Um mehr Männer dazu zu bewegen, sich mit dem Problem auseinanderzusetzen und Hilfe zu suchen, machen immer mehr Prominente auf dieses Phänomen aufmerksam. Einer der bekanntesten Werbeträger ist wohl Fußball-Star Pelé.

Pelé warb 2013 für Viagra

Aufklären statt Ignorieren: So warb Viagra-hersteller Pfizer für seine blaue Erektionspille und hatte dabei Unterstützung von Fußball-Legende Pelé. Der brasilianische Weltfußballer erklärt, dass er mit seinem Engagement Männer dazu ermutigen möchte, zum Arzt zu gehen, wenn sie Erektionsprobleme zu beklagen haben. Ein ganz wichtiger Schritt, denn neben der psychologischen Belastung, können Erektionsprobleme auch Vorläufer schwerer Erkrankungen sein. Mit einem Arztbesuch können die Risiken erkannt und eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden. Vor allem dann, wenn es sich um psychologische Ursachen handelt, kommen Potenzmittel wie Viagra ins Spiel. Sie optimieren die Durchblutung des Penis, um so wieder für häufigere und längere Erektionen zu sorgen.

Pelé war einer der ersten „Stars“, die für Viagra warben, um eine „Enttabuisierung“ des Themas zu bewirken. Doch auch andere Prominente nehmen sich dem Problem der Erektionsstörung als Krankheit oder Folgeerscheinung einer Erkrankung an. Jede dieser Kampagnen hat dabei das Ziel, Impotenz, die bisher versucht wurde, unter den Tisch zu kehren, „publik“ zu machen. Denn nur so sind betroffene Männer öfter dazu bereit, die erektile Dysfunktion behandeln zu lassen. Wie die Behandlung erfolgt, beispielweise mit Viagra, Cialis oder Levitra ist dabei erst einmal nebensächlich – die Tatsache, dass überhaupt eine Behandlung erfolgt, beispielsweise auch psychologischer Natur, ist entscheidend. Je mehr Prominente sich hier einsetzen, desto eher kann der Kampf gewonnen werden.